FORAMINIFEREN

Die Arbeitsgruppe Mikropaläontologie, eine Arbeitsgruppe des Naturwissenschaftlichen Vereines in Hamburg, beschäftigt sich mit rezenten Mikroablagerungen unserer Meere und mit den Mikrofossilien der Erde, in erster Linie mit den Foraminiferen und den entsprechenden Arbeitstechniken.

Wir sind eine Gruppe von etwa 10 Hobby-Paläontologen, wir verfügen über umfangreiches Probenmaterial, über Literatur, Erfahrungen in Aufarbeitung des Probenmateriales, Interpretation und Präsentation, und wir haben Kontakte zu Gleichgesinnten in vielen Ländern.

Anfängern bieten wir bei regelmäßiger Teilnahme eine fundierte Einführung in die Mikropaläontologie. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Spezialisten finden einen Kreis erfahrener und engagierter Mikropaläontologen mit anspruchsvollen Langzeitprojekten (2008/2009: Monographie zum Foraminiferengehalt des Sternberger Gesteins, Mitarbeit an einer Doktorarbeit zum Miozän Maltas, fotografische Erfassung und Bestimmung der Foraminiferen von Astrup und der Kasseler Meeressande für lokale Museen) .

Wir treffen uns in den Räumen des ZSU mit rund 20 Mikroskopierarbeitsplätzen .

Wir veranstalten Vorträge, Schülerpraktika, Ausstellungen und haben einen Stand auf der Mineralien-Messe in Hamburg jeweils im Dezember.

Auch Gäste sind herzlich willkommen!

Hinweise zum Sammeln und Untersuchen von Foraminiferen finden Sie unter dem Button <TIPS>.

Wie vielgestaltig Mikrofossilien sind, soll die hier vorgestellte Bildserie zeigen: Es handelt sich bei allen Formen um Foraminiferen aus einer einzigen Probe, die in Le Puget sur Argens gewonnen wurde (Grenze Pliozaen-Pleistozaen). Insgesamt konnten rund 130 unterschiedliche Arten identifiziert werden.

 
  Uvigerina (oben) Nodosaria Lenticulina Lenticulina Nodosaria
 
  Nodosaria Frondicularia Nodosaria Stilostomella

  Wie gut sich Mikrofossilien erhalten, zeigt diese seltene Foraminifere aus der Carbon-Formation von Indiana (USA). Sie ist ca. 360 Millionen Jahre alt!
  Endothyra
 

Weitere Mikrofossilien auf den Seiten Foraminiferengattungen, Mikrofossilien , Diatomeen und Radiolarien.


Die ganze Schönheit der Foraminiferen zeigt sich jedoch erst im Rasterelektronenmikroskop, das die im Auflichtmikroskop recht kontrastarme porzellanartige Oberfläche wesentlich kontrastreicher darstellt.

 
^^ Abditodentrix
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Adelosina
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Alveolinella Ammonia Amphicoryna Archaeoglobig.
 
^^ Archaias
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Articulina Asterigerinata Astacolus Asterorotalia
 
^^ Baculogypsina
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Bolivina Bolivinella
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Buccella Bulimina
 
^^ Calcarina
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Cancris Cassidulina Ceratobulimina Cibicidella
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Cibicides
 
^^ Clavulina Cornuspira Coscinospira
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Chrysalidina Cycloforina Cymbaloporella
 
^^ Cibicidoides
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^^ Dentalina
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Discorbia Discorbinoides
 
^^ Elphidium Epistomatoides Eponides Euthymonachia
 
^^ Favulina Fissurina
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Floresina Flosculinella Frondicularia
 
^^ Gavelinella Glandulina Globigerina Globigerinoides Globobulimina Globorotalia
 
^^ Glomospira
,
Guttulina Gyroidina Geinitzina
 
^^ Hauerina Haynesina Heterohelix Hoeglundina Homalohedra
 
^^ Lachlanella
,
Lagena Lenticulina Lobatula Loxostomum Leptohalysis
   
^^ Lagenammina
,
         
 
^^ Marginulina
.
Martinotiella Massilina Melonis
.
Miliolinella Miliammina
 
^^ Miliona
.
         
 
^^ Neoeponides
.

Neoquadrina
.
Neorotalia Nodophthalmid. Nodosaria Nonion
   
^^ Nonionella
.
Nonionellina        
     
^^ Oolina
.
Orbulina
 
^^ Palmula
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Pararotalia
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Pavonina Peneroplis Pileolina
Planorbulina
 
^^ Psammoshaera
.
Pseudomassilina Pseudotriloculina Pseudotroch-
ammina ?
Pullenia Pyrgo
 
^^ Patellinella
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^^ Quinqueloculina
.
 
^^ Reusella
.
Rosalina
 
^^ Sagrinella
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Sigmavirgulina Sigmoihauerina Sigmoilopsis Siphoninoides
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Sorites
 
^^ Sphaeroidina
Spirillina Spiroloculina Stainforthia Stomatorbina
 
^^ Textularia
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Triloculina Trochulina
 
^^ Uvigerina
 
^^ Vertebralina Voorthoyseni. Vaginulinopsis


Klicken Sie ein Stereobild an und versuchen Sie dann, "träumend" durch eines der Bildpaare hindurchzusehen. Hierbei stellen sich die Augenachsen parallel und zwischen den Bildern erscheint ein drittes Bild, gewöhnlich zunächst als Doppelbild. Nach einiger Zeit verschmelzen diese Bilder und Sie sehen vor dem Ausdruck das Objekt als dreidimensionales Gebilde schweben. Erfahrungsgemäß erfordert diese Art der Betrachtung zunächst einige Übung, aber wenn sich der Erfolg erst einmal eingestellt hat, gelingt es beim nächsten Mal sehr viel schneller. Hilfreich ist es, ein räumliches Gebilde "sehen zu wollen" - unser Gehirn bringt die Bilder dann ganz von selbst zur Deckung.

Die abgebildeten Exemplare befinden sich in den Foraminiferen-Sammlungen von MICHAEL HESEMANN und KARL-OTTO BOCK, von denen auch die REM-Teller bestückt wurden, die diesen Aufnahmen zugrunde liegen.

Gattungsbestimmung: M. HESEMANN, D. KETELSEN, K.-O. BOCK.

Eine wissenschaftlich orientierte Datenbank, erstellt von Herrn M.HESEMANN, finden Sie unter www.foraminifera.eu

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